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Stand: 29.4.2008

Arztpraxen werden nach dem Willen der Politik durch anonyme Call-Center und Medizinische Versorgungszentren ersetzt. Die freie Arztwahl fällt weg. Wir kämpfen auch in Ihrem Interesse um Ihre wohnortnahe ärztliche Versorgung! Weitere Infos unter www.freie-aerzteschaft.de und www.patient-informiert-sich.de

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Harninkontinenz

 

Blasenschwäche ist für uns kein Tabu-Thema!  

Leiden Sie unter einer Blasenschwäche? Verlieren Sie unwillkürlich Urin z.B. beim Husten, Lachen und Niesen oder haben Sie das Gefühl, ständig auf die Toilette gehen zu müssen und schaffen es manchmal nicht rechtzeitig?

Sie sind nicht allein! In Deutschland gibt es ca. 4-5 Millionen Menschen, die unter einer Blasenschwäche leiden. Da es sich leider oft noch um ein Tabu-Thema handelt, schätzt man die Dunkelziffer noch weit höher ein.

Bei Frauen wird eine Blasenschwäche in vielen Fällen durch Geburten oder die Hormonumstellung in den Wechseljahren begünstigt. Inkontinenz kann aber auch junge Frauen betreffen.

Die beiden häufigsten Formen von Harninkontinenz sind

  • die Belastungsinkontinenz:
    Urinverlust in Belastungssituationen, z.B. beim Husten, Lachen, Niesen oder Treppensteigen und 
  • die Dranginkontinenz:    
    häufiger, plötzlich einsetzender starker Harndrang mit Urinverlust, bevor die Toilette erreicht wird.   

Ursache der Belastungsinkontinenz ist oft eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur. Hier können gezielte und regelmäßige Gymnastikübungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur eine Besserung der Beschwerden bewirken, sofern die Blasenschwäche noch nicht so stark ausgeprägt ist.
Auch schwerere Formen des unwillkürlichen Urinverlustes können gut behandelt werden. Hier spielt die operative Therapie eine große Rolle. Es gibt aber auch medikamentöse Therapiemöglichkeiten.
Die Dranginkontinenz dagegen kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Sie wird unter anderem durch ein spezielles Blasentraining und mit entsprechenden Medikamenten behandelt.

In sehr vielen Fällen ist eine Behandlung der Harninkontinenz möglich und jede Besserung der Beschwerden bedeutet eine Verbesserung der Lebensqualität!

Sprechen Sie mit uns darüber. Wir beraten Sie gerne!